Ein Besuch im Restaurant mit einem experimental twist: Fritz’s Frau Franzi

Das Leben besteht ja nicht nur aus Fahrradfahren. Manchmal muss man sich eben auch anderen Herausforderungen stellen. Zum Beispiel einem guten Essen. Einer experimentellen Küche. Oder wie die Website es ausdrückt lässig-feine „Weltküche mit experimentellem Touch“ . Na denn.

Die Idee hinter der Speisekarte ist, soviele unterschiedliche Geschmackrichtungen auszuprobieren, wie man mag. Es gibt keine klassische Vorspeisen – Hauptgang – Dessert – Folge. Wir hatten Roastbeef, Schwein, Fisch, Salat, Meeresfrüchte, Gemüse, und etwas Süsses.

Da dies kein Foodblog ist, und auch keine Ambitionen in diese Richtung hat, sind die Bilder handmade und eher rustikal. Glaub mir einfach, dass es lecker war!

Zunächst bekamen wir als Gruß aus der Küche ein Schälchen mit Salat, Sprossen, und ich weiss nicht, was sonst noch so drin war. Ein Hochgenuss! Brot und Butter kamen auf den Tisch, frisch und lecker.

Meine Calamaretti versteckten sich bescheiden hinter einem Sud aus alten Tomatensorten, sowie Feta aus Lesbos. Allerdings waren es so viele Meeresfrüchtlein, dass irgendwo Schluss mit der Bescheidenheit war, und es fast an Völlerei grenzte. Also fast.

Und dann. Dann kam das Schwein. Also der Bauch vom Schwein. Aber kein ordinäres Stallschwein. Ein Duroc! Ohne weitere Details zu wissen, das klingt doch adlig, oder? Ist aber nicht so, im nachhinein habe ich mir angelesen, dass diese Rasse aus den USA stammt. Da ist eigentlich weniger Adel, mehr…. was auch immer. Ist halt nicht alles fragwürdig, was so über den Atlantik kommt. Jedenfalls hatte der Bauch satte 36 Stunden vor sich hin gekocht. Er kam in Begleitung von Waldpilzen auf einem Bett von Kartoffelpüree auf den Tisch. Mit einem Sösschen. Und wenn wir jetzt bei Snapchat wären, würde ich wohl Herzchen drumrum montieren.

P. schmauste ein Roastbeef, und H. einen Fisch – eine Meeräsche.

Gut sah es aus. Wie auch das Roastbeef.

Eine Portion Dessert kam noch an den Tisch, zwei von uns hatten da schon gepasst. Damit ist auch die Frage nach der Grösse der Portionen beantwortet: Völlig normal.

Preislich war der Abend ebenfalls absolut im Rahmen. Mit einem, oder zwei, Glas Wein, einer Flasche Wasser, waren wir im üblichen Bereich. Oder, um P. zu zitieren: Wir haben schon mehr Geld für schlechteres Essen bezahlt. Und seitdem hat Frau Franzi die Online-Speisekarte getauscht, es gibt also immer mal wieder was Neues zu probieren.

Fazit: Empfehlung!

Essen: Superlecker.

Service: Sehr freundlich.

Ambiente: Angenehm.

Preis/Leistung: Sehr angemessen. Kostet Geld, ist es wert.

Würden wir nochmal hingehen: Ja, sehr gern.

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